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Praktikum bei Frank Börner: von wegen Kopieren und Kaffee kochen!

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In den letzten sechs Wochen hatte ich tatkräftige Unterstützung von Lena Delfs, die ihr studiumbegleitendes Praktikum bei mir im Büro absolvierte. Danke für deinen Einsatz Lena und alles Gute weiterhin. Im Folgenden findet ihr ihren Bericht.

Sechs Wochen Praktikum im Landtag – als Studentin der Politikwissenschaft schwirrte mir vor allem eine Definition von Max Weber im Kopf herum: Politik ist ein ständiges Streben nach Macht. Es ist klar, dass aufgrund dessen, Assoziationen von berechnenden Anzugsträgern und Förmlichkeit in meinem Kopf vorherrschend waren.
Das vollkommene Gegenteil erwartete mich im Landtagsbüro von Frank Börner und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Bärbel Hüpen. In den vergangenen sechs Wochen offenbarten sich mir vielfältige Einblicke in den Alltag und die Arbeit eines Landtagsabgeordneten. Dazu zählte z. B. die Teilnahme an einer Sitzung der SPD-Landtagsfraktion sowie an mehreren Plenarsitzungen, die ich auf der Besuchertribüne mitverfolgen konnte.
Ich konnte darüber hinaus an den öffentlich tagenden Ausschusssitzungen für Umwelt und Kommunales, die zwei vornehmlichen Arbeitsbereiche Frank Börners, teilnehmen. Die freundschaftliche Kommunikation war positiv überraschend, das Arbeitsklima der Fraktion aus meiner Sicht ausgesprochen gut. Selbst unter Genossen hätte ich mir auf Landesebene ein so angenehmes Arbeiten nicht vorstellen können, da auch innerhalb einer Interessengemeinschaft verschieden Ansichten aufeinandertreffen können.
Nicht nur die Tätigkeiten als Landtagsabgeordneter wurden mir näher gebracht, sondern auch die Wahlkreispflege vor Ort, die Relevanz des Bürgergesprächs deutlich gemacht. Frank Börners Engagement in und für Duisburg vermochte meine Tage nebst der Veranstaltungen im Landtag spannend zu füllen. Die Besichtigung des Mercatorquartiers, die Projektvorstellung für die Erneuerung des Duisburger Hauptbahnhofes oder Informationsveranstaltungen für die Duisburger Bürger ließen mich als Zugezogene einen ganz neuen Blick auf die Stadt werfen. So war auch der Parteitag in der Veranstaltungshalle in Rheinhausen ein besonderes Erlebnis, der mir die für mich sonst so theoretische Politik praktisch näher brachte und mir die Möglichkeit gab, Duisburger Genossen kennenzulernen.
Abseits des politischen Betriebes war das Angebot der Teilnahme an einer Bildungsfahrt der SPD nach Berlin ein besonderes Erlebnis. Dank Frank Börner konnte ich unter der Schirmherrschaft des Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir nicht nur den Bundestag oder diverse Ausstellungen besichtigen, sondern auch das Bundeskanzleramt besuchen.
Insgesamt wandelte sich innerhalb der vergangenen sechs Wochen mein Bild vom „typischen Landtagsabgeordneten“ durch die Herzlichkeit und Arbeitsweise des Team Börner. Als Praktikantin kam ich kein einziges Mal in den Genuss, eine Kaffeemaschine zu bedienen. Sehr wohl durfte ich aber meinen Horizont in all den Bereichen erweitern, in denen Frank Börner selbst aktiv ist.
Für die Ermöglichung und derartig vielseitige Ausgestaltung des Praktikums, sowie die angenehme Arbeitsatmosphäre und Aufnahme in das Team danke ich Frank Börner und Bärbel Hüpen recht herzlich.