Mein Wahlkreis

Mein Wahlkreis – der Duisburger Norden und der Rheinberger Osten

Gerne stelle ich Ihnen hier die beiden Duisburger Stadtbezirke Walsum und Hamborn und die Rheinberger Stadtbezirke Orsoy und Budberg mit Eversael vor, aus denen sich mein Wahlkreis zusammensetzt.

Der Stadtbezirk Walsum
Walsum ist der nördlichste Stadtbezirk Duisburgs. Seine rund 50.000 Einwohner sind auf die Ortsteile Overbruch, Vierlinden, Alt-Walsum, Aldenrade, Wehofen und Fahrn verteilt. Bis 1974 war Walsum eine selbständige Stadt und gehörte zum Kreis Dinslaken.

Im Stadtbezirk Walsum ist das bürgerschaftliche Engagement besonders ausgeprägt. Neben dem aktiven Vereinsleben haben auch die Walsumer City-Werbegemeinschaft und die Leistungsgemeinschaft Walsum eigene Internetauftritte. Das Walsumer Sommerfest und die vielfältigen Veranstaltungen der Walsumer Kaufmannschaft sorgen neben den Veranstaltungen in der Stadthalle Walsum für großen Zuspruch und zahlreiche Besucher im Laufe des Jahres.

Geschichte
Die Entstehung Walsums fällt etwa in das 6. oder 7. Jahrhundert zurück. Beim Rheindeichbau 1934 wurde in Alt-Walsum ein umfangreiches fränkisches Gräberfeld aus dieser Zeit freigelegt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann sich die dörfliche Struktur Walsums durch die Ausdehnung des Bergbaus und der Stahlindustrie nach Norden nachhaltig zu ändern. Industrielle und Firmen begannen Grundstücke aufzukaufen: die Gute-Hoffnungs-Hütte aus Oberhausen (ab 1868), der Industrielle Julius Grillo (ab 1869), der Industrielle Max Haniel (ab 1871) sowie „Gewerkschaft Deutscher Kaiser“ unter der Leitung von August Thyssen (ab 1896). Am 01. April 1905 wurde Walsum mit 5.179 Einwohnern eine eigene Bürgermeisterei; 50 Jahre später, am 01. Juli 1958, erhielt die Gemeinde Walsum mit über 40.000 Einwohnern das Stadtrecht. Walsum gehört seit dem 01. Januar 1975 durch die kommunale Neugliederung zu Duisburg.

Sehenswürdigkeiten
Walsum liegt an der Schnittstelle zwischen Industrieraum und dem landwirtschaftlich geprägten Niederrhein.
Die Rheinaue Walsum ist eines der größten Naturschutzgebiete mit einer großen Artenvielfalt. Sie bildet den südlichen Zipfel der Feuchtzone „Unterer Niederrhein“ und bietet zahlreichen vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten Zuflucht.
Besonders hervorzuheben ist, dass in der Aue Wildgänse aus Russland überwintern.

Im Westen grenzt Walsum an den Rhein mit einer Fährverbindung nach Orsoy auf der linken Niederrheinseite, im Süden an das Industriegebiet des Stahlwerkes ThyssenKrupp. Im Osten grenzt Walsum an den Revierpark Mattlerbusch, das Klärwerk Emschermündung und die große Halde zur Nachbarstadt Dinslaken. Die Nordgrenze Walsums bildet die Emscher.

Das Freizeitangebot Walsums wird durch die vielen Sport- und Kulturvereine geprägt. Das Schul- und Kulturzentrum „Am Driesenbusch“ bietet mit der Stadthalle Walsum hierfür ein hervorragendes Zentrum. Das Allwetterbad Walsum ist für viele Wassersportfreunde ganzjährig ein lohnendes Ziel. Die Sporthalle Beckersloh ist ein Treffpunkt für alle Rollschuhsportbegeisterten.

Wirtschaft
Walsums Wirtschaft ist geprägt durch die Papierproduktion der Firma Norske Skog und die Förderung von Mineralwasser der Firma Rheinfelsquellen Hövelmann. Das Bergwerk Walsum war bis zu seiner Schließung im Juni 2008 das letzte noch aktiv fördernde Steinkohle-Bergwerk auf dem Gebiet der Stadt Duisburg. Zum 27. Juni 2008 wurde die Förderung endgültig eingestellt.

Bezirksvertretung
Die Bürgerschaft nimmt gemäß Gemeindeordnung durch die Bezirksvertretung an der politischen Willensbildung teil.
19 Mitglieder entscheiden in öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen über die Belange des Stadtbezirkes.
Seit dem 17. Juni 2014 heißt der neue Bezirksbürgermeister Georg Salomon (SPD).

 


 

Der Stadtbezirk Hamborn
Hamborn, ein liebens- und lebenswerter Wohn- und Freizeitstadtteil mit seinen Ortsteilen Röttgersbach, Marxloh, Neumühl, Obermarxloh und Alt-Hamborn hat ca. 73.000 Einwohner und bietet eine Mischung aus historischer und neuer Wohnbebauung.

Hamborn, ein zeitgemäßer, umweltgerechter, weltweit bekannter Produktionsstandort mit attraktiven Mittelstand, Einzelhandel und privaten und öffentlichen Dienstleistern positioniert sich als Wirtschafts- und Investitionsfaktor.

Hamborn ist grün und präsentiert sich für seine Bewohner und Besucher durch eine Vielzahl seiner Sport-, Freizeit- sowie Naherholungsmöglichkeiten.

Geschichte
Erwähnt wird der Ort Hamborn bereits um 962 als Havenburn, was so viel wie „Viehtränke“ bedeutete. Namensgeber war ein am heutigen Standort der Abtei St. Johann gelegener Gutshof Havenburen. Das Gebiet Hamborn war bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein rein ländlich geprägt. Die Industrialisierung beginnt im Jahre 1848 mit der Errichtung eines Zinkblechwalzwerkes an der Emscher bei Neumühl. 1879 begann die erste Kohleförderung. Am 01.04.1900 wird Hamborn mit ca. 29.000 Einwohnern selbständige Landbürgermeisterei. Damit setzen die Bemühungen für ein eigenes Rathaus ein. Nach der Grundsteinlegung am 14.11.1902 konnte es nach einer relativ kurzen Bauzeit fertiggestellt und am 28.06.1904 eingeweiht werden. Am 01.04.1911 erhielt Hamborn als „größtes Dorf Preußens“ mit rund 103.000 Einwohnern Stadtrechte. Hamborn wurde zum 01.08.1929 mit knapp 130.000 Einwohnern Teil der neuen Großstadt Duisburg-Hamborn.

Sehenswürdigkeiten
Das „Rhein-Ruhr-Bad Hamborn“ und die „Niederrhein-Therme“ (im Revierpark-Mattlerbusch) sind die beiden Säulen des „Nassen-Elements“, für Sport, Spaß, Entspannung, Gesundheit und Wellness mit überregionalem Charakter. Viele weitere Sportarten und ein reichhaltiges Kulturangebot werden von den über 100 Sport- u. Kulturvereinen mit ihren vielfältigen und attraktiven Sport- und Freizeitstätten angeboten. Der 9-Loch-Golfplatz sorgt für ein städteübergreifendes Interesse. Fotografen aus ganz Europa treffen sich auf dem „Alsumer Berg“, Hamborns Anbindung an den Rhein und markanter Aussichtspunkt der „Route der Industriekultur“(www.route-industriekultur.de).

Ruhe und Entspannung findet man in den sechs über Hamborn hinaus bekannten und reflektierten Parks: der Hamborner Stadtwald, der Botanische Garten, der Schwelgern-Park, der Jubiläumshain, der Iltispark und der Revier-Park Mattlerbusch. In den Parks und im übrigen Stadtgebiet bietet die attraktive Hamborner Gastronomie ein facettenreiches kulinarisches und kulturelles Angebot.

Historische Highlights sind das 900-jährige Prämonstratenserkloster „Abtei“ und das 100-jährige Rathaus. Die traditionellen „Hamborner Wochenmärkte“ mit dem größten Duisburger Wochenmarkt auf dem „Altmark Hamborn“ und das reichhaltige Angebot der Hamborner Geschäftsleute laden zum Bummeln und Einkaufen ein. Ob Frühlings- oder Herbstfeste, Kunsthandwerkermärkte, oder Ausstellungen in der Galerie des Rathauses Hamborn, sie sind ein Teil des Hamborner WIR-Gefühls , das hier im Zusammenspiel „ALLER“ Engagierten mit und für Hamborn gelebt wird.

Verkehrsanbindung
Das „Autobahnkreuz Hamborn“ der A59 und A42 mit den Folgeanschlusspunkten A2 und A3 bildet den zentralen Knotenpunkt für die Nord-Süd und West- Ost -Tangenten. Dieses AK bietet direkten Anschluss an den Niederrhein, die Landeshauptstadt Düsseldorf, unseren Nachbarn die Niederlande und das östliche Ruhrgebiet.

Bezirksvertretung
Die Bürgerschaft nimmt gemäß Gemeindeordnung durch die Bezirksvertretung an der politischen Willensbildung teil. 17 Mitglieder entscheiden in öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen über die Belange des Stadtbezirkes. Seit 2004 ist Uwe Heider (SPD) Bezirksbürgermeister.

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Rheinberg
Die Stadt Rheinberg liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Ruhrgebiets im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal und hat 30.610 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2013).
Im Osten liegen die Gemeinden Orsoy, Budberg und Eversael. Die Rheinfähre Walsum verbindet den durch den Rhein getrennten Wahlkreis.

Orsoy
Orsoy ist ein Stadtteil der niederrheinischen Stadt Rheinberg am linken Niederrhein. Übersetzt bedeutet das Wort Orsoy in etwa „Pferdewiese“ (Rossaue). Orsoy ist wegen der Rheinpromenade, seiner Festungsmauern und seiner historischen Bebauung ein beliebter Ausflugsort, von dem mit besagter Fähre zum rechtsrheinisch gelegenen Duisburger Stadtteil Walsum übergesetzt werden kann.

Festung Orsoy
Der Ort wird in großen Teilbereichen von einer mittelalterlichen Stadtmauer mit 4 Stadttoren umgeben (1. Befestigungsring). Das letzte der noch vorhandenen historischen Stadttore (Kuhtor) wurde im Rahmen der Kriegshandlungen 1945 zerstört. Die Tore selbst waren Doppeltoranlagen mit Vortor, Zwinger und dem Haupttor. Am Haupttor (Kuhtor) wurde schon früh eine vorgelagerte Barbakane errichtet. Das heute noch genutzte Hochwasserschutztor (Wassertor oder Rheintor) wurde erst 1937 errichtet. Außerdem gab es diverse Mauertürme, sowie 4 Ecktürme. Der heute noch vorhandene 18 Meter hohe Pulverturm veranschaulicht die Ausmaße der Stadtbefestigung. Vom blauen Turm sind nur noch das Fundament und Reste der Grundmauern erhalten geblieben.

Der 2. Befestigungsring – 5 Bollwerke (Bastionen), Hauptwall, Hauptgraben – ist komplett erhalten. Die fünf Bollwerke bestehen aus Erde mit einem gemauerten Fundament auf Grabenhöhe. Dieser gemauerte Sockel der Bollwerke ist von Erde und Bewuchs bedeckt, an 2 Stellen in Orsoy ist dieser Sockel jedoch freigelegt. Die fünf Bastionen und die begehbaren Kurtinen zwischen ihnen sind (im Rahmen des Wallpromenadenrings) durch Wege erschlossen. Sie heben sich immer noch deutlich von der Landschaft ab und stehen unter Denkmalschutz.

Geschichte nach Ende des 2. WK
Die einstmals florierende Tabakverarbeitung ist nicht mehr existent. Eine große ehemalige Tabakfabrik am Südwall wurde in den 1990ern zu Wohnraum umgebaut. Die wichtigsten Nahversorgungseinrichtungen sind über die Jahre in Orsoy erhalten geblieben. Das Gastronomieangebot kann besonders von den Wochenendgästen profitieren. Orsoy wird in den nächsten Jahren weitere Einwohner durch Ausbau von zwei neuen Wohngebieten bekommen.

Am 1. Januar 1972 wurde die einwohnerschwache Gemeinde Orsoy-Land in die Stadt Rheinberg eingegliedert. Die Stadt Orsoy kam am 1. Januar 1975 hinzu.

 

Budberg
Budberg ist ein Ortsteil von Rheinberg im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen, am linken Niederrhein gelegen. Zum Stadtbezirk Budberg gehören die ehemaligen Gemeinden Eversael und Vierbaum, die bis 1974 das Amt Budberg bildeten.

Geschichte
Schon in der Zeit von 1200 bis 800 v. Chr. wurde Budberg besiedelt. Dies zeigen erste Grabfunde, die in diese Zeit datiert werden. Die erste urkundliche Erwähnung ist allerdings erst für den 19. Mai 1003 belegt. Darin wird ein Königshof im Ort erwähnt. Zweihundert Jahre danach, für die Zeit von 1225 bis 1227, sind in Budberg die Herrensitze Wolfskuhlen und Husenhof zu finden. Zusammen mit Orsoy und Borth wurde Budberg am 1. Januar 1975 in die Stadt Rheinberg eingegliedert. Anlässlich der Tausend-Jahr-Feier wurde vom 30. April bis 4. Mai 2003 eine Festwoche in Rheinberg-Budberg gefeiert.

Prominenter Bürger ist die Olympiasiegerin im Dressurreiten Isabell Werth, die 2004 ein modernes Reit- und Dressurzentrum in Budberg errichtete.

Eversael
Das 1225 erstmalig urkundlich erwähnte Eversael ist etwas kleiner als Budberg. Seine historischen Dorfstrukturen sind recht gut erhalten. Unter den alten Gebäuden fallen aufgrund ihrer Beschaulichkeit gleich mehrere Bauernhofgebäude und besonders die Drießener Mühle auf. Der am südöstlichen Ortsrand stehende Turmholländer wurde 1871 errichtet. Er wird von einem Ensemble noch älterer Fachwerkhäuser umgeben, die ursprünglich aus dem Münsterland stammen und an dieser Stelle Anfang des 21. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurden. 500 Meter östlich von der Mühle befindet sich ein relativ großer See namens Polder Hasenfeld. Er ist ein beliebter Rast-, Nahrungs-, Schlaf- und Brutplatz für viele Vogelarten. Um den See herum führt der so genannte Hasenpfad, ein Rundwanderweg mit vielen Informationstafeln über Meister Lampe und seinen Lebensraum. Der Polder grenzt übrigens direkt an den hohen Rheindeich. Von allen drei Orten des Stadtbezirkes Budberg kann nur Eversael behaupten, unmittelbar an Deutschlands längstem Fluss zu liegen.