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GEMEINSAM FÜR DEN LÜCKENSCHLUSS DER L361N IN GREVENBROICH-KAPELLEN

Ortstermin in Grevenbroich zur L361n

Großer Lärm, viele Abgase und Stickoxyde – mit solchen erheblichen Belastungen haben die Bürgerinnen und Bürger in Grevenbroich-Kapellen tagtäglich zu kämpfen. Vor diesem Hintergrund fand jetzt ein Treffen mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Frank Börner und Vertretern der lokalen Kommunalpolitik statt. Börner, zugleich stellvertretender Vorsitzender des NRW-Verkehrsausschusses, machte sich ein eigenes Bild über die Situation auf der Talstraße in Kapellen. Sein Urteil lautet: „Das hat hier ja Großstadtqualität. Da muss sich schnell etwas ändern.“ Zuvor hatte sich der SPD-Abgeordnete mittels einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung zum Stand des Lückenschlusses der L361n erkundigt. „Dieser wird dringend gebraucht, da hier über 10.000 Fahrzeuge am Tag verkehren und es insbesondere dann zu einem erheblichen Rückstau kommt, wenn die Schranke am Bahnübergang unten ist“, erklärt Rainer Thiel,Vorsitzender der SPD Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss.

Am Treffen nahmen neben Bürgermeister Klaus Krützen auch der planungspolitische Sprecher der SPD Ratsfraktion Grevenbroich, Daniel Rinkert, der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Grevenbroich-Nord, Wolfgang Götz, und die engagierten Bürgerinnen und Bürger der BI „pro Ortsumgehung“ teil. Letztere unterstrichen die hohe Belastungssituation in Kapellen und den schnellen Handlungsbedarf. Vor Ort unterstützen alle Parteien das Projekt, was auch durch entsprechende Beschlüsse und Erklärungen dokumentiert ist. Zudem hat die SPD Stadtratsfraktion Grevenbroich im Planungsausschuss die Verwaltung aufgefordert, zur nächsten Ratssitzung eine „Resolution zum Bau der Ortsumgehung Kapellen und Wevelinghoven“ vorzubereiten.

„Die Rahmenbedingungen sind zur Zeit günstig für das Projekt, weswegen das Land Nordrhein-Westfalen die Ortsumgehung in seinen Masterplan einbeziehen muss!“, fordert Thiel. Dazu ergänzt MdL Frank Börner: „Die finanziellen Mittel dafür sind da.“ Gemeinsam appellieren sie: „Wenn die lokale Politik weiterhin Einigkeit zeigt und die Bürgerinnen und Bürger dranbleiben, stehen die Chancen gut, dass sich ab Ende 2019 etwas tut und die ersten Bauarbeiten beginnen.“